schreibtipp 6

Schreibtipp 6: passive Schreibweise oder auch: Langeweile zum Lesen

An unserem Beispiel dürftet ihr es deutlich sehen: aktive Schreibweise ist einer passiven deutlich vorzuziehen. Wir sagen auch gerne „Kopfkino“ dazu. Die passive Schreibweise ist eher wie eine recht nüchterne Erzählung. In der aktiven Schreibweise könnt ihr Kopfkino erzeugen, den Leser mitfühlen und alles hautnah miterleben lassen. Genau das wollen wir! Mit den Protagonisten mitleiden, mitfiebern und uns diebisch freuen, wenn sie die Antagonisten auf smarte Weise besiegen.
Ihr habt vielleicht auch gemerkt, dass die aktive Schreibweise deutlich länger ist. Das ist vollkommen in Ordnung so. Hier gilt aber wie bei allen Tipps: Ausnahmen bestätigen die Regel. Es muss nicht jede winzigste Begebenheit ausführlichst gezeigt werden. Wenn es sich um etwas handelt, das nicht von großer Bedeutung ist, darf ruhig mal kurz „nur erzählt“ werden und weiter geht’s. Aber der Großteil des Textes sollte aktiv formuliert sein.
Wusstet ihr das schon oder war euch das neu? Und habt ihr in Romanen mal darauf geachtet?

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