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Schreibtipp 2: Der Erklärbär oder “Viel Wind um nichts”

*klappt das Buch zu und gähnt* Kleinen Moment, ich brauche erst mal einen Schluck Kaffee … Diese ganzen Erklärungen, die die Story in keiner Weise voranbringen, machen so müde!
Sie nützen in der Form wirklich nichts – oder kommen hier bei euch Emotionen auf? Wecken sie euer Interesse? Möchtet ihr 350 solcher Seiten lesen? (Schafft ihr das überhaupt?)
Jetzt mag manch einer sagen: Aber wir brauchen doch diese Hintergrundinformationen!
Die wollen wir euch ja auch gar nicht vorenthalten, aber man kann sie weitaus geschickter in die Story einbauen. Dazu kommt es natürlich ein bisschen auf den Kontext an, grob könnt ihr es in dem Verbesserungsbeispiel sehen. Man muss keine ellenlange Erklärung schreiben, die sich anfühlt wie auswendig lernen in der Schule. Die Frage ist: Genügt es nicht, die Informationen nach und nach in den Text einzuflechten? Vielleicht neben einer spannenden Handlung? Oder in einem interessanten Dialog? Dann erklären sich viele Dinge von selbst. Probierts mal aus!